cover
image

»Eigentlich hatte ich mir geschworen, in Zukunft nur noch zu schwimmen, ohne darüber zu schreiben.«

John von Düffel

Wasser und andere Welten

Geschichten

vom Schwimmen und Schreiben

SCHWIMMEN UND SCHREIBEN

Über den Autor als Amphibium

Es ist mir noch nie leichtgefallen, über das Schreiben zu schreiben. »Wie schreiben Sie?« ist die Frage, die ich nach Lesungen immer am meisten fürchte. Jeder Profi hätte mittlerweile längst die passende Antwort parat – zumal diese Frage Abend für Abend mit tödlicher Sicherheit kommt. Trotzdem bringt sie mich regelmäßig in Verlegenheit. Eine Zeitlang war ich dazu übergegangen, mir intelligent klingende Repliken im voraus zurechtzulegen, von denen ich aber im Ernstfall nie eine einzige über die Lippen gebracht habe. Inzwischen akzeptiere ich das allabendliche Verstummen und die leichten Schweißausbrüche in der Rollkragengegend als mein Schicksal. »Wie schreiben Sie?« ist meine klassische Angstfrage. Und das wird auch so bleiben.

Um die Peinlichkeit nicht jedesmal ausufern zu lassen, habe ich mir angewöhnt, schnell das Thema zu wechseln. Ein, zwei Bemerkungen, und ich gelange vom Schreiben scheinbar zwanglos zum Schwimmen. Ich ziehe Parallelen zwischen der Endlosigkeit des glatten, kachelblauen Wassers vor dem Startsprung und den langen Strecken weißen Papiers am Anfang eines Romans. Ich vergleiche den berühmten ersten Satz mit dem Moment, in dem ein Schwimmer zum ersten Mal spürt, wie das Wasser geht. Es ist der Augenblick, in dem man die Geschichte unter den Händen spürt und plötzlich weiß, wie sich die bevorstehende Strecke dem Rhythmus von Atem und Bewegung fügen wird. Alles ist darin enthalten, auch die Angst vor der Erschöpfung und das Gefühl des Angewiesenseins auf eine Gunst, die größer ist als man selbst.

Was also braucht man zum Schreiben? Dasselbe wie zum Schwimmen: vor allem Kondition und Disziplin. Soweit das Gelingen eines Satzes oder einer Strecke überhaupt von einem selbst abhängt, sind das die Voraussetzungen. Dabei ist die Kondition, die das Schreiben erfordert, sehr viel körperlicher und die Disziplin beim Schwimmen sehr viel geistiger, als man glaubt. Man braucht nicht nur einen eisernen Willen, um drei oder fünf Kilometer Wasser im Freistil zu durchpflügen. Man muß sich dem Wasser widmen mit einer Hingabe und inneren Beharrlichkeit, wie sie eine große Geschichte von ihrem Erzähler verlangt. In diesem Sinne denke ich nach über das Schreiben als Schwimmen und das Schwimmen als Schreiben, bis ich den Unterschied selbst nicht mehr kenne und mir nur noch wünsche, ich würde noch einmal eintauchen können in den Strom der Worte und Bewegungen, in die Unterwasserwelt der Figuren und des Atems, der sie lebendig macht.

Am Anfang ist immer das Eintauchen, der Wechsel von einem vertrauten Element in das andere, fremde. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, daß es mich keinerlei Überwindung kostet. Im Gegenteil. Sich hineinzubegeben in die Welt des Wassers oder einer Geschichte heißt auch immer, Abschied zu nehmen von dem Leben, das man im Augenblick gerade lebt. Und dieser Abschied fällt nicht immer leicht. Oft muß man sich losreißen von den Menschen und Annehmlichkeiten, die einen umgeben. Es gibt vieles, was man lieber täte, denn das Element des Schwimmens und des Schreibens kennt vom Augenblick des Eintauchens an keine Rücksichten mehr. Man ist ihm ausgeliefert, ganz und gar.

Es nützt dem Schwimmer überhaupt nichts, wenn er bis eben in einer geselligen Runde ein netter Kerl gewesen ist. Das Wasser macht es ihm darum nicht leichter, genausowenig wie man mit ein paar flotten Sprüchen über die Abgründe des Schreibtischs hinwegkommt. Das Element des Schreibens und des Schwimmens ist ein eifersüchtiges Element. Es duldet keine andere Nähe als die zu den Figuren seiner Geschichte oder zum Wasser selbst. Und es gilt darin kein anderes Glück als das Gelingen eines Satzes oder einer Bahn.

Jeder, der ernsthaft schwimmt oder schreibt, hat Angst vor dem, was er tut. Ihm begegnet auf den langen Strecken jedesmal die Möglichkeit des Scheiterns, des völligen Untergangs. Und da es im Wasser wie auf dem Papier niemanden gibt, keine Menschen außer denen, die man in sich trägt, kann einem auch niemand zu Hilfe kommen. Jeder Schwimmer weiß das. Er weiß, daß er vom Moment des Eintauchens an mit dem Wasser allein ist, und er kann nur hoffen, daß es ihn trägt. Er weiß, daß er seinen ganzen Willen zusammennehmen muß, um in diesem Element zu bestehen, und er weiß auch, daß das nicht reicht. Letztlich ist es der Gunst des Wassers zu verdanken, wenn sich dieser Wille in Bewegung verwandelt und er mit schnellen, geschmeidigen Zügen durch das Becken gleitet, so als gäbe es keinen Widerstand zwischen dem Wasser und seiner Bewegung, so als wären Schwimmen und Geschwommenwerden eins.

Die Angst schreibt und schwimmt immer mit. Und wenn man täglich das tut, wovor man am meisten Angst hat, wird man irgendwann süchtig danach. Man wird süchtig nach dem Besiegen seiner Angst. Und ohne diesen täglichen Sieg kann man auf einmal nicht mehr in den Spiegel schauen.

Wie ein Süchtiger plane ich meine Tage. Ich schiebe sämtliche Reisen und Termine so, daß immer eine Lücke entsteht für meine Sucht, für die zeitlosen anderthalb Stunden, in denen ich nicht dem Alltag, sondern dem Wasser gehöre. Bis es soweit ist, finde ich keine Ruhe. Ich bin nervös und angespannt – unmöglich zu sagen, ob es eine Art von Ungeduld oder Vorfreude ist oder ganz einfach die Angst, heute im Wasser nicht zu bestehen.

Ich versuche, mich zu beherrschen und erkundige mich an der Hotelrezeption in möglichst unaufgeregtem Ton nach dem nächstliegenden Schwimmbad. Mit zittrigen Fingern fahre ich über den Stadtplan und folge dem Weg zum Wasser. Glasfassaden, 70er-Jahre-Architektur. Ich betrete den Eingangsbereich der Schwimmhalle. Der Geruch von Chlordunst und Ammoniak schlägt mir entgegen. Schwüle, schweißige Luft.

Ich zahle und passiere das Drehkreuz. Das Geschrei von Kindern im Wasser, anschlagende Sprungbretter, das Platschen eintauchender Körper. Mit einem Ohr versuche ich herauszuhören, wie voll das Becken heute sein wird, was für Revierkämpfe mich diesmal erwarten, bis ich ein Stück Einsamkeit im Wasser erobert habe und verschmelzen kann mit meiner Bahn. Währenddessen ziehe ich mich aus und hänge meine Kleidung auf den torsoförmigen Bügel – Jacke, Pullover und Hose, die ganze äußere Hülle. Ich schließe sie ein und gehe barfuß die gekachelten Gänge hinunter, den Geräuschen des Wassers entgegen.

Meine Angst erreicht ihren Höhepunkt. Es ist stickig in den Duschräumen und Zwischengängen, doch ich friere. Ich fühle mich wie gehäutet. Das Herz schlägt mir bis zum Hals. In den Eingeweiden eine Angst wie vor Wettkämpfen, so als hätte ich ein großes Finale zu bestreiten und eine Zeit zu schwimmen, die im Wasser von mir bislang unerreicht war. Nichts dergleichen ist der Fall. Es geht um nichts, ich sage mir das, aber es beruhigt mich keineswegs. Ich bin verloren in einer Fuge zwischen zwei Welten, zwischen der Festigkeit des Tages und den Unwägbarkeiten des Wassers, ein Amphibium im Übergang.

Unter meinen Händen die Armaturen der Vordusche. Ich drücke einen Knopf und lasse das kalte Wasser auf mich niederprasseln. Es trifft hart auf Kopf und Schultern und rinnt mit flüssigen Fingern an mir herab. Ich habe das Element noch nicht gewechselt. Noch umgibt mich das Wasser nicht. Tropfend lege ich die letzten Meter zurück. Meine klatschenden Schritte auf dem Weg zum Beckenrand. Ich schaue auf das Wasser, das unverwandte Blau, die unruhig verzitternde Oberfläche, immer auf der Suche nach einer möglichen Bahn. Neben einem Startblock bleibe ich stehen. Ich setze meine Chlorbrille auf und drücke sie tief in die Augenhöhlen. Mein Atem beschleunigt. Ich gehe in die Hocke, die Zehen am Beckenrand festgekrallt. Eine Sekunde des Innehaltens wie für einen unhörbaren Schuß. Dann ist es soweit. Ich springe. Und schreibe.

Es ist immer dieselbe Angst, die überwunden werden will – beim Schwimmen wie beim Schreiben. Ich kenne sie sehr gut. Aber ich könnte nicht sagen, woher sie eigentlich kommt. Mir scheint, sie war immer schon da. Seit ich denken kann. Sie schwimmt und schreibt mit auf jeder Bahn, bei jeder Zeile. Sie ist zu meiner engsten Vertrauten geworden. Ich würde sie vermissen, wenn sie nicht mehr da wäre. Sie ist der Leitfaden meiner Arbeit.

Es ist keineswegs so, daß diese Angst vorm Schwimmen und Schreiben mit der Zeit ihre Bedrohlichkeit eingebüßt hätte. Sie kann mir noch immer sehr gefährlich werden, und zuweilen läßt sie mich das spüren. Aber ich habe gelernt, mit dieser Gefahr zu leben und sie anzunehmen als einen Teil von mir. Inzwischen weiß ich, daß Angst auch nur eine Art ist, sich selbst zu erleben, beinahe wie Glück. Und vielleicht ist dies die dritte Voraussetzung fürs Schwimmen und Schreiben, neben Kondition und Disziplin. Vielleicht ist Angst die eigentliche Gabe des Schreibens oder das Schreiben eine besondere Begabung zur Angst.

Wie also schreibe ich? Ich schreibe, wie ich schwimme, indem ich die Angst aufsuche, jeden Morgen, jeden Tag. Ich tauche ein in ihre Geschichten und Gedanken. Ich spüre unter der Wasseroberfläche ihren Figuren und Verwandlungen nach. Jeden Tag, jeden Morgen schreibe und schwimme ich so lange, bis mir ganz leicht wird vor Angst und sie mich mit ihrer unfaßbaren Vertrautheit umgibt. Ich schreibe und schwimme für die lichten Momente des Schreckens und ihre bitterzarte Schönheit, wenn sich die Angst ganz behutsam über alles legt und die Dinge aus der Vergessenheit hebt.

VOM LIEBESLEBEN DER KACHELZÄHLER oder

DIE FRAU AUF DER NEBENBAHN

Zur Eröffnung der Freibadsaison

Die diesjährige Freibadsaison beginnt für mich mit einem Geständnis: Nirgendwo verliebe ich mich so leicht wie im Wasser. Andere Menschen mag es beim Einkaufsbummel, im Straßencafé oder im Kino treffen – mir passiert es beim Schwimmen, und zwar regelmäßig. Gerade dieses Frühjahr beweist es wieder. Beim Schwimmen bin ich besonders sehnsuchtsanfällig.

Dabei tue ich alles, um diese flüchtigen Verliebtheiten zu vermeiden. Schon von Kindesbeinen an. Meine ganze Schwimmerlaufbahn war und ist im Grunde nichts anderes als eine einzige Verliebtheitsvermeidungsstrategie. So habe ich mich zum Beispiel sehr früh schon fürs Kraulschwimmen entschieden. Und warum? Weil es praktisch unmöglich ist, sich beim Kraulschwimmen in jemanden zu verlieben. Von allen Schwimmstilen dieser Welt und ihren wundersamen Abwandlungen ist Kraulschwimmen mit Sicherheit der unkommunikativste. Schon allein deshalb, weil man den Kopf die meiste Zeit unter Wasser hat. Während man beim Brustschwimmen spaßig von Bahn zu Bahn miteinander plauschen und vielleicht auch flirten kann, gestaltet sich dies beim Kraulschwimmen als schwierig. Die Sekundenbruchteile, während derer man beim Kraulen den Kopf zur Seite wendet, eignen sich kaum zur Konversation – nicht einmal für verbales Steno – und sind im übrigen dem Luftholen vorbehalten.

Desgleichen der Blick. Der Brustschwimmer hat in der Regel das gesamte Becken im Visier. Der Rückenschwimmer schaut in den Himmel und orientiert sich vage am Flug der Vögel. Auch er sieht etwas von der Welt. Wohingegen der Kraulschwimmer die meiste Zeit seines Lebens auf die tiefblauen Bahnmarkierungen am Beckengrund starrt. Entgegenkommende Körper nimmt er meist nur schemenhaft wahr. Mal als formlosen Schatten inmitten von Lichtrauten, die über den hellblauen Kacheln in der Tiefe tanzen. Mal begegnet ihm auf den einsamen, langen Strecken ein Arm oder Bein von der anderen Bahn. Fleischfarbene Extremitäten tauchen unvermittelt vor seiner Chlorbrille auf. Doch all das nur flüchtig und wie aus einer anderen Welt, weil unter Wasser alles ein wenig größer wirkt und die Wahrnehmung des Kraulschwimmers dank seiner Chlorbrille stark ins Kubistische spielt.

Dem gegenseitigen Kennenlernen sind auch die Kollisionen wenig dienlich, die Kraulschwimmern häufiger widerfahren als anderen Badegästen. Dabei nimmt ein Kraulschwimmer an sich weniger Platz ein als die Kollegen vom Brust- oder Rückenfach. Ersterer schwimmt mehr in die Länge, letztere vor allem in die Breite. Gerade die am harmlosesten wirkenden Brustschwimmer sind aufgrund ihrer bahnensprengenden Beinschere unter Fachleuten sehr gefürchtet. Friedlich wie Bojen dümpeln sie im Becken, doch unter der Oberfläche ergreifen sie mit Macht die Wasserhoheit, wenn es darum geht zu treten, ohne getreten zu werden.

Trotz seiner platzsparenden Stromlinienform neigt indessen gerade der Kraulschwimmer zu Badeunfällen. Denn Geradeausschauen ist schwierig, und seine Seitenblicke sind von kurzer Dauer. Die meiste Zeit sieht der Kraulschwimmer nur in eine einzige Richtung: abwärts. Bevorzugte Unfallpartner sind daher auch die Himmelsgucker in Rückenlage. Doch auch gelegentliche Kollisionen machen das Kraulschwimmen nicht kommunikativer. Ich spreche aus jahrzehntelanger Wassererfahrung, wenn ich sage, daß aus diesen mitunter sehr schmerzhaften Begegnungen noch nie eine Freundschaft erwachsen ist.

Um auch die letzten Zweifel an meiner Verliebtheitsvermeidungsstrategie auszuräumen, muß ich noch hinzufügen, daß ich nie ein Freund der Liegewiese war. Während meine Schulkameraden von einst den Freibädern mit Liegewiese einen Großteil ihrer sexuellen Aufklärung verdanken, habe ich das Schwimmbad stets nur zum Schwimmen betreten. Zu keiner Zeit meines Lebens habe ich mich müßig am Beckenrand herumgelümmelt und biologischen Anschauungsunterricht genossen. Weder an Land noch im Wasser. Ich habe tagaus, tagein nur meine Bahnen gezogen und mich in blickdichten Einzelkabinen umgekleidet. Daß man mich im Schwimmverein nur noch den »Kachelzähler« nannte, habe ich mit Gleichmut hingenommen und anstandslos weiter meine Kacheln gezählt. Mich trifft wahrlich keine Schuld.

Trotzdem passiert es immer wieder. Es passiert auf den langen Bahnen, nach ein, zwei Kilometern Kraulen. Aus der Zwiesprache, die der Körper mit dem Wasser hält, ist längst ein Monolog geworden. Alles ist eins: Wasser, Bewegung und Atem. Der immergleiche Rhythmus des Beinschlags, das mühlradartige Schaufeln der Arme und der ins Wasser gekeuchte Atem sind nur noch eine Wiederholung ihrer selbst. Ich bewege mich wassergleich.

Dann, plötzlich, auf der Bahn neben mir, die weißschäumenden Luftwirbel eines fremden Beinschlags im makellosen Blau. Nur aus den Augenwinkeln sehe ich einen dahingleitenden Schatten, der nach Wasser greift, und quellenden Atem aus einem unsichtbaren Mund. Und wie aus großer Entfernung spüre ich auf einmal die Wellen und Wasserspritzer einer verwandten Bewegung auf meinem Rücken. Ein Schauer durchläuft mich bis in die Zehenspitzen: Ich bin nicht allein.

Manchmal schwimmen wir gut eine halbe Stunde nebeneinanderher, die Frau auf der Nebenbahn und ich. Zuweilen kommt es zu einem kurzen Zwischenspurt aus purer Lust an dem Vergleich von Kraft und Schnelligkeit. Doch dann schwimmt jeder wieder seine vorbestimmte Bahn in dem einen unveränderbaren Rhythmus, der sich im Zusammenspiel von Körper und Wasser eingewaschen hat. Für uns beide gibt es nur noch die eigene Zahl und Qual auf den Strecken, die so ewig sind, daß man das Zählen fast vergißt. Und es bleibt nichts von dieser so sehr möglichen Nähe, nur die langen, immer wieder im Wasser gewälzten Gedanken, was wäre, wenn. Es bleibt das Gefühl, daß es immer dieselbe Frau ist, die neben mir schwimmt, und das Wissen, daß dem nicht so sein kann.

Ich habe noch nie ein Wort mit ihr gewechselt, mit der Schwimmerin, die sich auf den langen Strecken für eine unabzählbare Zeit zu mir gesellt. Ich habe sie noch nie länger als einen Atemzug angesehen. Doch ich würde ihre Bewegungen im Wasser mit verbundenen Augen erkennen, ebenso sicher, wie ich die Stille und Verlorenheit spüre, wenn ich mich nach etlichen Bahnen nach ihr umsehe, und sie ist auf einmal nicht mehr da.

In wenigen Tagen beginnt die Freibadsaison. Nach einem langen Winter in stickigen Hallenbädern geht es hinaus auf die offenen Bahnen voller Luft und Licht. Ich freue mich darauf, den Himmel im Wasser zu spüren. Ich freue mich auf die einsamen Stunden im Schwimmbad, wenn anhaltender Regen das Becken überzieht und mir über den Rücken streicht. Und ich weiß, wenn ich nur lange genug schwimme, wird sie irgendwann zu mir kommen. Ich werde die Augen schließen, und sie wird da sein, neben mir.

QUO VADIS, BADEHOSE?